Auf der suche nach einer Schiffswelle, bin ich in einem kleinen Laden in Düsseldorf fündig geworden. Und was ich noch gefunden habe, war ein riesiger Rumpf (160cm) , der Kopfüber eingestaubt auf einem Schrank lag. „Was soll der Rumpf kosten“, habe ich gefragt. Estmal vernahm ich ein „Hm“, oder zwei. Dann hörte ich : „Weil Du es bist, gebe ich ihn Dir für 220 DM. Er liegt sowieso nur rum und keiner will ihn". Der Rumf war nun mein und lag nun bei mir auf dem Schrank. So etwa zwei Jahre. Und dann ging es los, mit dem bauen. Was da zustande kam, sieht man auf dem einzigen Bild, was ich noch habe. Es entstand bei einem Minisailtreffen in Köln 1995. Es war recht windig und die erste Fahrt meiner „La Jamais Contente“. Die meisten Schiffe wurden an diesem Tag aus dem Wasser geholt, weil es doch zu windig war. Ich hingegen setzte noch die beiten Topsegel und staunte nicht schlecht, wie dieses Schiff segelte. Sehr oft kam ich aber nicht zum segel mit dem Schiff, denn es dauerte sagenhafte 3 Stunden, bis es aufgebaut war. Und es war extrem Luvgierig. Man muste immer am Ruder bleiben. Ein kleiner Umbau der Masten war sowieso geplant, um die Aufbauzeit etwas zuverkürzen. Die Masten waren auch schon fertig, doch dann kam eine Zeit, an die ich mich nicht so gerne erinnere.OP´s beider Hüftgelenke und Trennung vom damaligem Patner. Etliche Jahre später (2006) habe ich das Schiff ganz abgewrackt. Armdicke Kabelstränge kamen wieder zum vorschein. 52 Bistabile Relais warten auf neue Aufgaben. Die verfeinerte Elektronik eines 12 Zylinder Großdiesels und und und. Alles landete erstmal in Tüten. Was noch im Rumpf vorhanden ist, ist der große Bühler Motor samt Welle und das Ruderblatt. Selbst die Farbe ist weg. Nun steht der Rumpf wieder herum und wartet auf bessere Tage. Ich habe ich auch schon eine kleine Vorstellung, was mal aus dem Rumpf weden könnte, doch derzeit ist in keinster weise daran zu denken, also bleiben eratmal Erinnerungen.
Einmal Käpt´n auf dem Zooteich sein.
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